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01. Juli 2019
Erfolgreiches Wochenende für die von uns gesponserten Athleten

Am Samstag sind in Moudon die Schweizer Meisterschaften im Trial durchgeführt worden.
Wir gratulieren auch Debi Studer herzlichst zu ihrem Schweizer Meistertitel. Bei den Frauen erwies sich Debi Studer einmal mehr unangefochten als Nummer 1 im Land.

Beim Bike Trial geht es darum, über einen Parcours zu fahren oder zu hüpfen und dabei möglichst wenig abzustehen.
Da die Hindernisse oft hoch sind oder die Distanzen zwischen den Hindernissen weit, werden die meisten Sprünge auf dem Hinterrad gemacht oder vom Hinterrad aufs Vorderrad gesprungen. Gleichgewicht spielt dabei eine zentrale Rolle. Man darf nur mit dem Pneu den Boden oder die Hindernisse berühren. Jede andere Berührung mit dem Bike oder dem Körper wird mit Strafpunkten bestraft.
Gleichgewicht, Körpergefühl, Selbsteinschätzung, Sprungkraft, Ausdauer sind nur die wichtigsten Eigenschaften die ein Trial-Fahrer braucht.

01. Juli 2019
Super Leistung von Alex Wilson am Resisprint International in La Chaux-de-Fonds


Am Résisprint in La Chaux-de-Fonds stellte Alex Wilson am Sonntag zuerst im 100-Meter-Rennen einen neuen Schweizer Rekord auf. Der Schweizer lief die Königsdistanz in 10,08 Sekunden und unterbot seine alte Marke um 3 Hundertstelsekunden. Am späten Nachmittag legte Alex über die halbe Bahnrunde gar noch eine Schippe drauf und schaffte es dank den 19,98 Sekunden, als 1. Schweizer überhaupt unter der Marke von 20 Sekunden zu bleiben. Er erfüllte damit auf beiden Distanzen die WM-Limite für die Leichtathletik-WM Anfang Oktober in Doha und die Olympia-Limite für Tokio 2020 und rangiert weltweit nun in den Top 8 der schnellsten 200-m-Sprinter der Saison.

Herzliche Gratulation und wir wünschen Dir weiterhin eine super Saison!

25. Juni 2019
Resultate und Zusammenfassung der COMI-Befragung 2018 Merian Iselin Klinik


SwissRDL, Medical Registries and Data Linkage

 

COMI PROJEKT BASEL-STADT
Qualitäts- und Versorgungsmonitoring des Kantons Basel-Stadt bei Hüft- und Knieprothesen anhand des Core Outcome Measures Index (COMI-Patientenfragebogens) im schweizerischen Implantatregister SIRIS 

Hüftprothesen
Der präoperative COMI-Score zeigt, dass sich knapp 70% der Patienten durch ihre Hüft-beschwerden erheblich oder sehr stark eingeschränkt fühlen und ihre aktuelle Lebensqualität als entsprechend reduziert ansehen. Mehr als 80% der Patienten geben an, sich sehr unzufrieden zu fühlen, falls sie ihr ganzes weiteres Leben mit den Beschwerden leben müssten. Dabei erstrecken sich die Einschränkungen auf verschiedene Teilbereiche des Lebens. Fast 40% der Patienten gaben an, dass ihre soziale Teilnahme an mehr als 21 Tagen im Monat beeinträchtigt ist. Über 20% gaben an, dass eine Arbeitsunfähigkeit an mehr als 21 Tagen in Monat vorlag. Bei letzterem Aspekt spielt das Alter der Patienten jedoch eine grosse Rolle. Patienten unter 65 fühlen sich mehrheitlich (knapp zwei Drittel) nicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, während das bei Patienten ab 65 nur auf knapp ein Drittel zutrifft. Der Anteil derer, die an mehr als der Hälfte des Monats arbeitsunfähig sind, liegt in dieser Altersgruppe bei über 40%, in der jüngeren hingegen bei unter 20%.
Bei der postoperativen Befragung zeichnen sich konsistent gute Resultate ab: 
Die patientenbezogenen Ergebnisse vom COMI-Score haben sich 6 Monate nach der Operation in allen Bereichen markant verbessert. Insbesondere ist beachtlich, dass die vor der Operation in vielen Fällen berichtete Arbeitsunfähigkeit praktisch nach der Operation nicht mehr vorliegt (knapp 90% fühlen sich nicht mehr beeinträchtigt). Dies gilt für Patienten aller Altersgruppen. Es sind geringe postoperative Komplikationsraten (14%) sowie Re-Operationsraten an derselben Hüfte (1.4%) dokumentiert worden. Dementsprechend wurde eine hohe Patientenzufriedenheit rapportiert: Beinahe 90% der Patienten sind sehr zufrieden mit der Behandlung und geben an, dass ihnen sehr geholfen wurde.

Knieprothesen
Im präoperativen COMI Score wurden die subjektiven Beschwerden bei den Kniepatienten etwas weniger markant bekundet. Aber auch hier geben über 60% der Patienten an, sich durch ihre Kniebeschwerden erheblich oder sehr stark eingeschränkt zu fühlen. Knapp 75% wären sehr unzufrieden damit, den Rest ihres Lebens mit ihren Kniebeschwerden leben zu müssen. Über die Hälfte der Patienten gibt an, an der Mehrheit der Tage in den letzten vier Wochen in ihren sozialen Aktivitäten eingeschränkt gewesen zu sein. Obige Ausführungen zur Arbeitsunfähigkeit und Altersgruppen treffen im Prinzip auch auf die Kniepopulation zu, die Zusammenhänge sind aber tendenziell weniger stark ausgeprägt. Insbesondere ist der Anteil derer, die an mehr als der Hälfte des Monats arbeitsunfähig sind, etwas geringer als bei Hüftpatienten (knapp 30%) und die beiden Altersgruppen unterscheiden sich hierbei auch nur geringfügig.
Postoperative Befragung:
Die Verbesserung der patientenbezogenen Ergebnisse des COMI-Scores und die hohe Patientenzufriedenheit (>80% sehr zufrieden) sind der Hüftpopulation sehr ähnlich, aber tendenziell weniger stark ausgeprägt.
 
Beurteilung 
Die Resultate der Patienten mit einem COMI-Fragebogen vor der Operation und 6 Monate nach der Operation sind durchweg positiv. COMI ist ein validiertes Mass der Lebensqualität von Patienten mit Hüft- oder Knieproblemen und die Veränderungen liefern ein klares Ergebnis: für die an COMI teilnehmenden Patienten bedeutete der Hüft- bzw. Knieersatz mehrheitlich eine sehr deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

Netzdiagram der patientenbezogenen Merkmale (reskaliert zu 0 bis 4: 0 keine Einschränkung der Lebensqualität; 4 stärkste Einschränkung der Lebensqualität)

13. Juni 2019
Wissenschaftsförderung der Merian Iselin Stiftung

Forschungsgrant – Gangbild nach Knie- bzw. Hüft-TEP

Im Namen des Projekteams informieren wir Sie gerne übe den ersten Zwischenbericht sowie die drei Publikationen, welche mit Affiliation Merian-Iselin Klinik, international hoch publiziert werden konnten. Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.

    

Zwischenbericht
Juni 2019

Projekttitel: Gangbild nach Knie- bzw. Hüft-TEP
Projektteam: PD Dr. med. Geert Pagenstert, Prof. Dr. habil. Annegret Mündermann Ph.D. 
Projektdauer: 1.1.2019 – 31.12.2021

Die Bereitstellung der Gesamtfördersumme wurde im April 2018 von der Merian Iselin Stiftung zugesagt. Der offizielle Projektbeginn war der 1.1.2019. Seither wurden folgende Projektabschnitte durchgeführt:

Vorläufige Ergebnisse – Messung der Gangkinematik mittels eines Inertialsensorsystems bei Patienten mit fortgeschrittener Gonarthrose vor und nach Totalendoprothesenoperation

Obwohl Unterschiede in der Gangkinematik zwischen dem betroffenen und gesunden Bein bereits im Frühstadium der Gonarthrose zu beobachten sind, gibt es bis heute kaum Studien und Daten, die auf den Einfluss der Gonarthrose auf benachbarte Gelenke untersucht haben. Da vorhandene Ergebnisse auf einen Link zwischen Gonarthrose und Coxarthrose hindeuten, ist es wichtig nicht nur auf das betroffene Gelenk zu fokussieren, sondern auch Gelenkbewegungen in der Hüfte und im Sprunggelenk betroffener Patienten in Betracht zu ziehen. Diese Pilotstudie hatte zum Ziel, Unterschiede im Gangmuster zwischen Personen mit fortgeschrittener Gonarthrose und altersgematchten asymptomatischen Personen bezüglich dynamischem Bewegungsumfang der Hüfte, Knie und Sprunggelenk mithilfe eines Inertialsensorsystems (RehaGait®) zu untersuchen. Bis heute wurden 12 Personen mit fortgeschrittener Gonarthrose und 33 altersgematchte asymptomatische Personen eingeschlossen. Raum-Zeit- sowie kinematische Gangparameter wurden mithilfe des Inertialsensorsystems (RehaGait®) während des Gehens auf einer Distanz von 20 Metern aufgenommen. Signifikante Unterschiede in der Sprunggelenkkinematik zwischen der betroffenen Seite bei Patienten und asymptomatischen Personen wurden beobachtet. Ausserdem waren klare Tendenzen einer verringerten Knieflexion aber keine Unterschiede in der Hüftflexion während des Gehens zwischen Patienten mit Gonarthrose und asymptomatischen Personen vorhanden. Patienten mit fortgeschrittener Gonarthrose hatten geringere Knieflexion auf der betroffenen Seite im Vergleich zur gesunden Seite. Diese Ergebnisse zeigen, dass Unterschiede im Gangmuster zwischen Patienten mit fortgeschrittener Gonarthrose und asymptomatischen Personen nicht nur im Knie sondern auch in den anderen Gelenken der unteren Extremitäten vorhanden sind. Diese vorläufigen Ergebnisse stimmen mit Ergebnissen veröffentlichter Studien überein, in denen diese Parameter mit aufwändigen und kostenintensiven Kamera-basierten Systemen gemessen wurden. Diese Studie ist  die  Grundlage für zukünftige  klinische  Studien  in  grösseren  Kohorten,  bei  denen  dieses effiziente und kostengünstige Inertialsensorsystem zur Ganganalyse angewandt werden kann.
Die Rekrutierung für diese Studie ist weiterhin offen, und wir erheben aktuell Daten beim 3- Monate und 12- Monate Follow-up nach Totalendoprothesenoperation. Ausserdem werden wir dieses Projekt wie im ursprünglichen Projektplan beschrieben auf Patienten mit fortgeschrittener Coxarthrose vor und nach Totalendoprothesenoperation ausweiten.
 
Ausblick
Voraussichtlich werden wir die Datenaufnahme und Verarbeitung der präoperativen Messungen sowie der Messungen bei den asymptomatischen Personen bis Juni 2020 abschliessen. Wir planen, diese Ergebnisse beim 2020 Kongress von Swiss Orthopaedics zu präsentieren und entsprechend in 2020 zwei Manuskripte zu veröffentlichen. Ausserdem planen wir, die 3-Monate und 12-Monate Follow-up Daten beim 2021 Kongress von Swiss Orthopaedics zu präsentieren und 2012 zwei weitere Manuskripte zu veröffentlichen. Diese Projekte stellen einen wesentlichen wissenschaftlichen Beitrag bezüglich der Durchführung von Gangmessungen im klinischen Umfeld sowie in grösseren Kohorten nicht nur an unserer Klinik, sondern auch in Privatpraxen und -kliniken.

PD Dr. med. Geert Pagenstert
geert.pagenstert@unibas.ch

Prof. Dr. habil. Annegret Mündermann Ph.D. 
annegret.muendermann@unibas.ch
 

Publikationen der Arbeitsgruppe mit Affiliation Merian-Iselin-Klinik:
 
Egloff C, Huber L, Wurm M, Pagenstert G.
Arch Orthop Trauma Surg. 2019 Jun;139(6):807-816.
 
Bartsch A, Lubberts B, Mumme M, Egloff C, Pagenstert G. Arch Orthop Trauma Surg. 2018 Nov;138(11):1563-1573.
 
Nüesch C, Overberg JA, Schwameder H, Pagenstert G, Mündermann A. Gait Posture. 2018 May;62:117-123.
11. Juni 2019
Benjamin Steffen ist Schweizermeister im Degen-Fechten 2019

























Am 8. Juni 2019 fanden die Schweizermeisterschaften im Degen-Fechten in Zug statt. 
Benjamin Steffen ist Schweizermeister 2019! Wir gratulieren herzlichst zum Sieg und wünschen ihm weiterhin eine erfolgreiche Saison.

 

20. Mai 2019
Wir freuen uns eine weitere Sportlerin unterstützen zu können.


Debi Studer fährt Bike Trial. Sie ist seit 2013 Mitglied im SwissCycling Nationalkader, seit 2014 Schweizer Meisterin und seit 2012 immer unter den Top 5 der UCI Weltrangliste.

Beim Bike Trial geht es darum, über einen Parcours zu fahren oder zu hüpfen und dabei möglichst wenig abzustehen.
Da die Hindernisse oft hoch sind oder die Distanzen zwischen den Hindernissen weit, werden die meisten Sprünge auf dem Hinterrad gemacht oder vom Hinterrad aufs Vorderrad gesprungen. Gleichgewicht spielt dabei eine zentrale Rolle. Man darf nur mit dem Pneu den Boden oder die Hindernisse berühren. Jede andere Berührung mit dem Bike oder dem Körper wird mit Strafpunkten bestraft.
Gleichgewicht, Körpergefühl, Selbsteinschätzung, Sprungkraft, Ausdauer sind nur die wichtigsten Eigenschaften die ein Trial-Fahrer braucht.

Die Unterstützung von Debi in dieser coolen Sportart bereitet uns grosse Freude.

13. Mai 2019
Das von uns gestiftete Ultraschallgerät ist nun in Cuba im Einsatz

Dank der Initiative und des Engagements von Dr. Thorsten Wischer ist das von der Merian Iselin Klinik gestiftete Ultraschall Gerät seit letzter Woche in der 150.000 Einwohner zählenden Stadt Ciego de Avila in Cuba im Einsatz. Es wird dem Krankenhaus, Hospital Dr. Antonio Luaces Iraola, sehr helfen, bessere Diagnosen zu stellen und ist sicherlich ein erhebliches Upgrade zum bestehenden Gerät, was dort viele Jahre im Einsatz war. Unser herzliches Dankeschön gilt auch der Firma Agility Logistics Switzerland, die sie sich grosszügigerweise bereit erklärt hatte die Transportkosten zu übernehmen.

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