Patienten

FAQs


Aufenthalt

Das Besprechen und Entscheiden Sie mit ihrem Operateur.
Eigene Medikamente, stabile Schuhe (je nach Operation), Nachtwäsche, eigene Hygieneartikel, ev. ein Trainer und bequeme Kleidung.
Dies steht im Brief den Sie von der Merian Iselin Klinik erhalten haben. Bei Eintritt am Operationstag, bitte am Tage davor auf die Telefonnummer 061 305 16 01 anrufen zwischen 14.30 und 16.00. Dort erfahren Sie dann die genaue Zeit.

Anästhesie

In der Anästhesiesprechstunde bespricht und wählt der Facharzt/in für Anästhesie mit Ihnen das bestmögliche Anästhesieverfahren für den geplanten Eingriff und klärt Sie individuell über Vor- und Nachteile der gewählten Anästhesieart auf. Weiter erfahren Sie, wie der Ablauf am Operationstag geplant ist, und wie Sie z.B. allfällige Medikamente einnehmen müssen.
Noch nie war die Anästhesie so sicher wie heute. Nirgendwo sind Sie so gut überwacht und betreut wie während einer Vollnarkose. Neben dem Kreislauf mit Blutdruck und EKG kontrollieren wir die Atmung mit der Sauerstoffsättigung und auch das CO2, welches Sie ausatmen. Die heutigen modernen Medikamente sind durch ihre kurze Wirkdauer sehr gut steuerbar und ermöglichen einen schonenden Schlaf. Ihre Hirnzellen können durch die Narkosemittel in keiner Weise beschädigt werden.
Wir sind heutzutage in der Lage, beinahe überall am Körper praktisch schmerzlose Punktionen durchführen zu können. Dazu erhalten Sie vorbereitend eine örtliche Betäubung und auch ein Schmerzmittel direkt über die Infusion in die Vene.

Ausland Versicherte

Grundsätzlich ist dies möglich. Bitte verlangen Sie von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse das Formular E112. Für das weitere Vorgehen wenden Sie sich bitte an die Patientenaufnahme T +41 61 305 11 22 oder aufnahme@merianiselin.ch.
Grundsätzlich werden die Kosten von einer privaten Zusatzversicherung übernommen. Die Patientenaufnahme klärt dies gerne für Sie ab: T +41 61 305 11 22 oder aufnahme@merianiselin.ch.

Kosten

Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt mit Ihrer Krankenkasse/Versicherung auf. Bei weiteren Fragen und Unklarheiten steht Ihnen die Patientenaufnahme gerne zur Verfügung. T +41 61 305 11 22 oder aufnahme@merianiselin.ch.

Operation

Wenn Sie eine Vollnarkose haben, werden Sie künstlich beatmet und haben dazu einen weichen Plastikschlauch hinten an der Zunge oder in der Luftröhre. Somit können Sie nicht sprechen. Bei einer Teilbetäubung verabreichen wir auf Wunsch auch ein Schlafmittel, damit träumen viele Patienten, sie sprechen jedoch nicht während dem Schlafen.
Nach einer Operation müssen sowohl die Atmung, der Kreislauf und die Schmerzsituation genau überwacht werden. Auf unserer Überwachungsstation sind Sie mittels eines Monitors dauernd überwacht, sodass die zuständigen Pflegefachkräfte schnell und adäquat reagieren können.
Wenn Sie direkt am Operationstag eintreten, haben sie anlässlich der Anästhesiesprechstunde das Duschmittel Lifo-Scrub erhalten. Sie müssen damit vor Spitaleintritt duschen, um die Haut desinfizierend zu waschen – damit reduzieren Sie das Risiko von Spitalinfektionen deutlich.

Radiologie

Sie dürfen selbstverständlich alle Aufnahmen und Befunde einsehen und wenn Sie möchten Kopien mit nach Hause nehmen.
Wir richten uns nach Ihnen. Wenn Sie möchten, erklären wir Ihnen alle Aufnahmen und Befunde. Manche Untersuchungen bestehen allerdings aus sehr vielen verschiedenen Sequenzen mit mehreren hundert Aufnahmen und mitunter sind Nachverarbeitungen und Berechnungen notwendig. In solchen Fällen können wir dann das endgültige Ergebnis nicht direkt nach der Untersuchung mitteilen, sondern erst dann, wenn die Untersuchung komplett ausgewertet ist.
MRI ist ein englischer Begriff. Er bedeutet „Magnetic-Resonance-Imaging“ und wird im hiesigen Umfeld sehr häufig verwendet. MRI bedeutet das gleiche wir MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) oder kurz MR. Es bedeutet eine Untersuchung in einem Untersuchungsgerät, das nicht mit Röntgenstrahlen, sondern ausschliesslich mit Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen arbeitet. Deshalb tritt bei einer MR-Untersuchung auch keine Belastung mit Röntgenstrahlen auf. Demgegenüber ist eine CT (Computertomographie) eine Röntgenuntersuchung, bei der der Körper von einem oder mehreren sehr fein gebündelten Röntgenstrahlen durchleuchtet wird. Beide Methoden, MRI und CT, haben Vorteile und Nachteile. Man kann nicht pauschal sagen, dass das eine besser oder das andere schlechter ist. Wir wählen zusammen mit Ihnen und Ihrem zuweisenden Arzt je nach Erkrankung das optimale Verfahren.
Wir führen sehr viele MR- oder CT-Arthrographien durch. Für diese Untersuchung wird wenig Kontrastmittel in das betroffene Gelenk appliziert, das dann anschliessend mit sehr feinen Schichten untersucht wird. Feine Veränderungen wie zum Beispiel Einrisse am Gelenkrand, Knorpelveränderungen oder Verletzungen von Sehnen und Bändern lassen sich so erkennen.
Es gibt Patienten, die Platzangst haben. Normalerweise ist eine MR-Untersuchung trotzdem kein Problem, weil das MR-Gerät am Kopfende und Fussende der Untersuchungsliege immer offen bleibt und der Durchmesser des Gerätes mit 70cm sehr komfortabel ist. Sollten Sie dennoch Bedenken haben, dürfen Sie selbstverständlich das Untersuchungsgerät vorab schon einmal anschauen. Meist genügt es für die Patienten zu wissen, dass sie nicht alleine sind, sondern immer in Kontakt mit dem Personal stehen und dass sie das Untersuchungsgerät auch jederzeit verlassen könnten. Sollte es einmal notwendig sein, kann vor der Untersuchung ein beruhigendes und angstlösendes Medikament verabreicht werden. In Situationen mit besonders schwerer Platzangst können Untersuchungen in leichter Narkose durchgeführt werden. Hierzu würden Sie dann zusätzlich von einem Narkosearzt betreut.
Vor jeder Untersuchung überlegen wir, ob die Gabe eines Kontrastmittels notwendig ist. Falls es notwendig ist, besprechen wir das mit Ihnen und klären vorher auch ab, ob Unverträglichkeiten oder Allergien zu erwarten sind. Grundsätzlich gilt, dass alle Kontrastmittel heutzutage sehr gut verträglich sind und Allergien auf Kontrastmittel extrem selten sind. Sollte es tatsächlich einmal zu einer Unverträglichkeitsreaktion kommen, sind wir in unserer Klinik sehr gut vorbereitet und haben notwendige Medikamente und bei Bedarf sogar Notfallärzte vor Ort.
Wir fragen bei allen Frauen, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Falls ja, ist das eine sehr wichtige Information. Bei einer Schwangerschaft würden wir zusammen mit Ihnen und dem überweisenden Arzt überlegen, was der beste Weg ist, um Ihre Erkrankung abzuklären ohne das Kind zu belasten.
Bei bestimmten Untersuchungen wird Kontrastmittel verabreicht. Das Kontrastmittel braucht man zum Beispiel um Entzündungsvorgänge sichtbar zu machen oder Körperstrukturen besser abgrenzen zu können. Es gibt sehr unterschiedliche Kontrastmittel, die je nach Untersuchung auf ganz verschiedene Art und Weise verabreicht werden. Bei einer MR-Untersuchung eines Gelenks wird das Kontrastmittel oftmals direkt in das Gelenk eingegeben. Andere MR-Untersuchungen erfordern zum Teil eine Kontrastmittelgabe über eine Vene. Bei computertomographischen Untersuchungen wird häufig Kontrastmittel in eine Vene verabreicht und zusätzlich zum Trinken gegeben, um den Darm zu kontrastieren. Gemeinsam ist allen Kontrastmitteln, dass sie heutzutage sehr gut verträglich sind, den Körper nicht belasten und sehr rasch wieder ausgeschieden werden. Vor einer Untersuchung überlegen wir uns in jedem einzelnen Fall, welches Kontrastmittel notwendig ist und welches der für Sie beste Weg ist, es zu verabreichen.
Bei der Mammographie ist eine optimale Bildqualität nur mit einer ausreichenden Kompression der Brust gewährleistet, sodass Überlagerungen nicht zu falschen Befunden führen. Durch das Verringern der Brustdicke kann auch die Strahlenbelastung deutlich herabgesenkt werden. In jedem Fall wird Ihre Brust nicht über die Schmerzgrenze hinaus zusammen „gedrückt“. Wir arbeiten mit einem modernsten direkt digitalen Mammographiegerät, das die optimale Kompression anzeigt. Es kann auch sein, dass bei dichtem Brustgewebe im Anschluss an die Mammographie noch eine Ultraschall-Untersuchung durch eine Radiologin oder einen Radiologen gemacht wird. In jedem Fall erhalten sie nach der Untersuchung das Resultat mündlich mitgeteilt.